Relevant wird, was Menschen berührt

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

vielleicht spüren Sie das auch: Je mehr sich die schlechten Nachrichten verdichten, desto empfänglicher sind wir für die guten. Neben all den Katastrophenmeldungen der letzten Zeit und all den schwierigen Herausforderungen, vor denen wir gerade stehen, kristallisiert sich das für mich zunehmend als eine Art rhetorischer Gegentrend heraus. Inmitten all der Versorgungs- und Vertrauenskrisen wenden wir uns dankbar den Menschen zu, die sich zu positiven Botschaften bekennen.

Vielleicht liegt das daran, dass es vielen Menschen geht wie mir: Ich vermisse die Leichtigkeit der vergangenen Jahrzehnte. Ich möchte hoffen dürfen. Ich möchte eine gute Zukunft für meine Kinder denken können, ohne mir dabei naiv vorzukommen.

Bevor ich der Realitätsflucht bezichtigt werde: Natürlich müssen wir uns mit beidem beschäftigen, mit den schlimmen und den frohen Botschaften. Ich befürchte nur, dass das Verhältnis aus dem Lot gekommen ist, und dass wir der wachsenden Negativität in den Diskursen etwas entgegensetzen müssen – gerade weil wir realistisch sein müssen. Es ist doch so: Mit den schlechten Nachrichten, mit der Negativität, mit der Katastrophenstimmung werden wir sowieso konfrontiert, und zwar von morgens bis abends. Aber der Ausgleich, den wir so dringend brauchen, der kommt zu kurz: Nachrichten, die uns Hoffnung schöpfen lassen und Absender, die uns Mut machen. Positive Botschaften, konstruktive Ideen, Geschichten der Hoffnung sind jetzt erst recht relevant. Nicht nur, weil wir sie hören wollen, sondern weil wir sie nötig haben. Relevant wird, was Menschen berührt.

Deshalb ist es großartig, dass es Veranstaltungen wie das Greator Festival am 29. und 30. Juli 2022 in der Lanxess Arena in Köln gibt. Dort treffen über 10.000 Menschen, die sich weiterentwickeln und etwas bewegen wollen, auf über 100 Redner, die sie mit positiven Botschaften und vorwärtsgerichteten Strategien dabei unterstützen. Ich bin in diesem Jahr mit einem Vortrag zum Thema Relevanz dabei. Gleich unter dieser Einleitung erfahren Sie alles über mein Veranstaltungs-Highlight im Juli und wie Sie an Tickets gelangen.

Eine Debatte, die wir in meinen Augen dringend neu justieren müssen, ist auch die Erfolgsdebatte. Denn das Erfolgsmodell, das wir bisher kannten, droht angesichts von Krisen und Zukunftssorgen zunehmend an Relevanz zu verlieren. In meinem Fachartikel Die Erfolgsbedröhnten mache ich mir mal wieder laut Gedanken – darüber, wie wir diesen wichtigen Diskurs vielleicht produktiver und enkelsicherer führen könnten.

In schwierigen Zeiten erfreuen wir uns umso mehr auch an den schönen, öffentlichen Momenten von Persönlichkeiten, zu denen wir aufsehen. Der kürzlich in den Basketball-Ruhestand getretene Dirk Nowitzki ist ein Mensch, den viele für seine Leistungen und seine Ausstrahlung zugleich schätzen. Seine Abschiedsrede bei den Dallas Mavericks hat aus gutem Grund viel Aufmerksamkeit in den Medien erhalten: Dirkules hat die Vorlage dieses wichtigen Moments rhetorisch eindrucksvoll verwandelt. In der Rhetorischen Zeitlupe lesen Sie, was Sie von ihm für Reden zu wichtigen Anlässen lernen können.

Ein paar Steilvorlagen sollen Ihnen auch die Impulse und Empfehlungen in diesem Newsletter liefern: Im Empfehlens-Wert stelle ich Ihnen das neue und ausgesprochen vorwärtsgewandte Buch „Warum Ziele Quatsch sind“ von Stefan Frädrich vor. Die Lieb-Links enthalten Tipps für positiv-relevanten Mediengenuss. Und beim Gewinnspiel gibt es wie immer rhetorisch wertvolle Preise zu gewinnen.

Glücklicherweise füllt sich auch so nach und nach endlich wieder mein Kalender mit den Terminen. Ich freue mich, wenn wir uns begegnen – bei einem der Öffentlichen Terminen, oder im Seminarhaus Lichtung an der Pegnitz in einem der Offenen Trainings. Viel Grund also, hoffnungsvoll nach vorn zu schauen – zu einem Sommer der Begegnungen und Gespräche von Mensch zu Mensch.

Kommen Sie gut an!

Ihr René Borbonus

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