Rhetorik wider die Ungewissheit

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

ein weiterer Herbst im Zeichen der Ungewissheit steht vor der Tür. Dass die nach drei Jahren im Zeichen von Covid19 noch einmal steigen könnte, hätte ich vor einem Jahr um diese Zeit nicht für möglich gehalten. Doch so ist es gekommen: Die Welt ist noch unberechenbarer geworden. In meiner täglichen Arbeit merke ich das zum Beispiel daran, dass die Erwartungen an Kommunikation noch weiter gestiegen sind. Wir kleben an den Lippen der Politiker; verfolgen gebannt die politische Berichterstattung; erwarten Entlastung von denen, in deren Macht sie steht.

Noch mehr als sonst legen wir in solchen Zeiten die Worte anderer auf die Goldwaage – und das nicht nur, wenn wir den Mächtigen lauschen. Je größer die Ungewissheit, desto mehr sehnen wir uns auch im direkten Umfeld nach Sicherheit, Bestätigung, Unterstützung. Unsere Beziehungen bekommen einen noch größeren Stellenwert als sonst. Kommunikation, als Gestaltungsmittel jeder Beziehung, wird in der Konsequenz noch wichtiger. Deshalb geben wir von Communico uns stets große Mühe, Ihnen auch für die nächsten Monate Angebote zu machen, die Ihnen bei dieser Herausforderung hilfreich sein können. In Kürze erscheint das Veranstaltungsprogramm für 2023, welches wir Ihnen dann gerne zusenden. Einfach eine kurze Info, ob per E-Mail  oder per Post, an unser Team.

Sicherheit zu vermitteln ist erkennbar auch ein Motiv der Regierungspolitik dieser Tage. Im Fokus steht dabei neben dem Kanzler ein Politiker, der vor allem für seinen Kommunikationsstil wahrgenommen wird: Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck. Nach dem Scheitern der Gasumlage sah er sich mit harscher Kritik konfrontiert, weil er auch rhetorische Fehler eingestehen musste. Das Beispiel wirft die Frage auf: Ist Transparenz überhaupt das richtige Rezept für politische Kommunikation? Woran wird politischer Erfolg gemessen? Und können wir Bürgerinnen und Bürger mit guter politischer Kommunikation überhaupt umgehen?  In der Rhetorischen Zeitlupe lesen Sie meine Gedanken über unseren Umgang mit den Worten der Politiker – wohlgemerkt aus rhetorischer Sicht, nicht aus parteiischer.

So schwierig die Zeiten für uns auch sein mögen: Im Vergleich zu den Folgen, die sie für benachteiligte Kinder haben, können wir uns glücklich schätzen. Kinder brauchen unsere Unterstützung – jetzt erst recht. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, Ihnen von der Aktion „Speaker helfen Kindern“ in Kooperation mit RTL zu berichten, an der ich mich gemeinsam mit einigen Kolleginnen und Kollegen beteilige. Auch Sie können Ihren Beitrag leisten, indem Sie an der Versteigerung meiner Gedichte teilnehmen. Alle Details erfahren Sie unter der Rubrik Mit Worten Gutes tun in diesem Newsletter.

Ungewissheit ist ein Zustand, der sich auch auf unsere alltäglichen Gespräche und öffentlichen Debatten auswirkt. Je brenzliger die Grundstimmung, desto öfter laufen wir in Gesprächen gegen eine Wand, weil wir uns nicht urteilsfrei auf den anderen einzulassen in der Lage sind. In meinem FachartikelWer lernen will, muss nicht mehr urteilen“ zeige ich einen einfachen, aber äußerst wirkungsvollen Weg auf, um der Sackgassenkommunikation entgegenzuwirken.

Hilfreich ist im Angesicht der Ungewissheit auch innere Stärke – das Thema meines Speaker-Kollegen und Freundes Marc Gassert. Im Empfehlens-Wert stelle ich Ihnen sein aktuelles Buch „Die Kraft des Drachen“ vor. Im Lieb-Link zeige ich Ihnen einen virtuellen Ort, der mir bei der Orientierung durch den Informationsdschungel hilft. Beim Gewinnspiel gibt es wie immer sinnstiftende Preise zu gewinnen.

Mich persönlich stimmt nichts optimistischer als die persönliche Begegnung mit Ihnen. Die Nachkrisen-Nachfrage an Veranstaltungen ist erwartungsgemäß hoch. Werfen Sie lieber früher als später einen Blick in den Kalender mit meinen Öffentlichen Terminen und den Offenen Trainings. Machen wir den ungewissen Herbst zu einem Herbst der Begegnung. Das liegt ganz allein in unserer Macht.

Kommen Sie gut an!

Ihr René Borbonus

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