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Schöne Worte
Pochemuchka wird im Russischen eine Person genannt, die zu viele Fragen stellt. Die pure Existenz des Wortes scheint mir nahezulegen, dass man sich diesen Status im Russischen etwas schneller erwirbt als in anderen Sprachumgebungen, und dennoch: Es ist eine unliebsame Wahrheit in der Rhetorik, dass auch Fragen nerven können. Nicht unbedingt aufgrund ihrer Anzahl allerdings,...
Dieses schöne Wort in seinem heutigen Gebrauch zu definieren ist leicht: Sammelsurium. Darunter versteht man ein buntes Gemisch mit einer gewissen Tendenz zur Unordnung, ein Durcheinander, ein Mischmasch. Heute ist das Sammelsurium einer von vielen Beweisen dafür, dass Kreativität in der Sprache belohnt wird: Auch nachdem seine Ursprungsbedeutung längst in Vergessenheit geraten ist, überdauert es...
Bei Maloche handelt es sich um eines jener nützlichen Worte, die so produktiv sind, dass sie sogar zu Verben umfunktioniert werden. Das gelingt sonst ja nur bei so essenziellen Begriffen wie „röntgen“, „stoibern“ oder „twittern“. Der aus dem Hebräischen stammende Begriff bedeutet so viel wie „schwere, körperliche Arbeit“.
In seiner Ursprungsbedeutung bezeichnete er „modische Kleinigkeiten, Putz“. Später setzte sich nach und nach die bis heute gültige, deutlich breiter gefasste Bedeutung als „unnützer Kram, Albernheiten“ durch.
Manch eine und manch einer mag einwenden, dass dieses Wort nicht in jeder Hinsicht schön ist. Zweifellos erfreut es sich jedoch großer Beliebtheit. Bei Pillepalle handelt sich dabei um einen noch recht frischen Neologismus (also eine Wortneuschöpfung) aus der Mitte der 1990er Jahre. Pillepalle wird sowohl als Adverb wie auch als dessen Substantivierung verwendet und...
Schöne Worte: Rambazamba. Rambazamba beschreibt einen Zustand von Aufruhr, Aufregung oder Tumult. Der Begriff wird also – oft, aber nicht zwingend milde abschätzig – verwendet, wenn irgendwie gerade richtig was los ist.
Schöne Worte: Die Bedeutung dieses schönen Wortes kennen wohl die meisten: Kuddelmuddel bedeutet so viel wie „wirres Durcheinander“.
Schöne Worte: Rambazamba. Rambazamba beschreibt einen Zustand von Aufruhr, Aufregung oder Tumult. Der Begriff wird also – oft, aber nicht zwingend milde abschätzig – verwendet, wenn irgendwie gerade richtig was los ist.
Anderen glaubwürdig Respekt entgegenbringen kann nur, wer sich zunächst selbst respektiert. Das altgriechische Wort philautia beschreibt das vieldeutige Konzept der Selbstliebe. Fehlt es an Liebe und Achtung für mich selbst, werde ich auch anderen eher keinen Respekt zugestehen.
Schöne Worte: dadirri .Es könnte kaum eine Vokabel geben, die meiner Vorstellung von respektvoller Kommunikation näher ist. Dadirri meint die Art von interessiertem, geduldigem, aufmerksamem Zuhören, die respektvolle Kommunikation erfordert.
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